{"id":306,"date":"2007-05-25T16:30:30","date_gmt":"2007-05-25T15:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.braintank.ch\/wp\/?p=306"},"modified":"2007-05-25T16:30:30","modified_gmt":"2007-05-25T15:30:30","slug":"das-wort-zum-sonntag-ontologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/braintank.ch\/?p=306","title":{"rendered":"Das Wort zum Sonntag: Ontologie"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>D<\/em><em>ie <strong>Ontologie<\/strong> (aus dem Griechischen <\/em><em>\u03cc\u03bd als Partizip zu <\/em><em>\u03b5\u03b9\u03bd\u03b1\u03b9 &#8211; \u201esein\u201c und aus <\/em><em>\u03bb\u03cc\u03b3\u03bf\u03c2 &#8211; \u201eLehre\u201c, \u201eWort\u201c) umschreibt die Grundstrukturen des Seins. Das heisst es werden aus Philosphischer Sicht, Gedanken \u00fcber das Sein und das Seiende von Entit\u00e4ten gemacht.\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ontologie kl\u00e4rt Grundstrukturen des Seienden. Spezielle Fragen des Seienden, sind zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Was ist der Mensch?<\/em><\/li>\n<li><em>Gibt es einen Gott?<\/em><\/li>\n<li><em>Hat die Welt einen Anfang?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die klassische Ontologie geht oft den Weg \u00fcber die Sprache. Dort wird dann \u00fcber das Wirkliche und Nichtwirkliche gesprochen. Der Seiende kann ganz unterschiedliche erkenntnistheoretische Grundpositionen einnehmen:<\/p>\n<p>Die realistische und die konstruktivistische Position. Wobei es hilft, nur eine einzunehmen. Ein Beispiel f\u00fcr die konstruktivistische Position: <em>Die Wirklichkeit ist unabh\u00e4ngig von unserer Erkenntnis von ihr beschaffen, da sie uns entweder nicht zug\u00e4nglich oder, wie radikalere Vertreter dieser Position lehren, \u00fcberhaupt eine sinnlose Frage, da \u201edie Welt\u201c schlicht jene sei, wie wir sie konstruieren. <\/em><\/p>\n<p>Damit auf jeden Fall sch\u00f6ne Pfingsten und versucht doch mal einen ontologische Position zur Frage zu haben, ob die Werbung des Tagi nicht dazuf\u00fchrt, dass wir bald keinen Blick mehr auf die NZZ haben in der Weltwoche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ontologie (aus dem Griechischen \u03cc\u03bd als Partizip zu \u03b5\u03b9\u03bd\u03b1\u03b9 &#8211; \u201esein\u201c und aus \u03bb\u03cc\u03b3\u03bf\u03c2 &#8211; \u201eLehre\u201c, \u201eWort\u201c) umschreibt die Grundstrukturen des Seins. 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