{"id":4607,"date":"2015-10-24T17:50:47","date_gmt":"2015-10-24T15:50:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.braintank.ch\/wp\/?p=4607"},"modified":"2015-10-24T17:50:47","modified_gmt":"2015-10-24T15:50:47","slug":"das-wort-zum-sonntag-aszetik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/braintank.ch\/?p=4607","title":{"rendered":"Das Wort zum Sonntag: Aszetik"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em><b>Aszetik<\/b> (von griechischen <span lang=\"grc\" xml:lang=\"grc\">\u1f04\u03c3\u03ba\u03b7\u03c3\u03b9\u03c2<\/span> \u00e1sk\u0113sis \u201e\u00dcbung, Verzicht\u201c, \u00fcbersetzt sich am Besten als: \u00dcbung in Verzicht) meint die theoretische, auch wissenschaftliche Erforschung der Askese.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Katholiken verstehen darunter eine theologische Disziplin. Sie entstand daher im 17. Jahrhundert auch unter dem Namen <i>theologia ascetica <\/i>(<i>aszetischer Theologie)<\/i> &#8211; wohl als analoge Wortbildung zur <i>theologia mystica<\/i> (mystische Theologie). Heute wird sie eher, als Spiritualit\u00e4t bezeichnet.<\/p>\n<p>Auf das Wort bin ich gekommen, weil als Text zu einem Bild folgendes stand:\u00a0 &#171;&#8230; eine neue reduzierte, fast aszetische Bildsprache zu entwickeln&#187;. Grund daf\u00fcr war \u00fcbrigens eine &#171;ausschlaggebende Schaffenskrise&#187; bei <a href=\"http:\/\/www.evrard-art.ch\/\" target=\"_blank\">Andr\u00e9 Evrard<\/a>. Jetzt weiss ich, was eine aszetische Bildsprache ist. Aber im Vergleich zu <a href=\"http:\/\/www.braintank.ch\/wp\/?p=75\" target=\"_blank\">Rothko<\/a> bleibt noch viel Raum f\u00fcr Evrard. Nun ja, Bilder gefallen einem oder auch nicht. Kunst soll ja Herausforderung sein. F\u00fcr mich war das Wort schon gen\u00fcgend Herausforderung, bei der Kunst war es sch\u00f6n zu sehen, das einem etwas sehr gef\u00e4llt und man sich gefunden hat.<\/p>\n<p>Nach zwei Wochen Ferien kann ich n\u00e4chsten Montag wieder ganz erholt im Gesch\u00e4ft beginnen. Wobei ganz erholt wohl eine \u00dcbertreibung ist. Auf jeden Fall soweit erholt, dass ich wieder Lust an Jux und Tollerei haben werde oder dem was andere darunter verstehen. Es scheint auch da, wie mit der Kunst zu sein. Sie gef\u00e4llt einem oder sie gef\u00e4llt einem nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aszetik (von griechischen \u1f04\u03c3\u03ba\u03b7\u03c3\u03b9\u03c2 \u00e1sk\u0113sis \u201e\u00dcbung, Verzicht\u201c, \u00fcbersetzt sich am Besten als: \u00dcbung in Verzicht) meint die theoretische, auch wissenschaftliche Erforschung der Askese. Die Katholiken verstehen darunter eine theologische Disziplin. Sie entstand daher im 17. 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