2025 war … „Mission accomplished“

Am besten liest sich dieser Rückblick, wenn man zuvor den Ausblick für das Jahr 2025 gelesen hat. Wie immer besteht auch diesmal die Möglichkeit, die ganze Serie durchzugehen:

Management Summary

Ich bin mit einem Satz aus Star Trek: The Next Generation ins Jahr gestartet:

„To boldly go where no one has gone before.“ — Captain Jean-Luc Picard

Dieses Motto hat perfekt gepasst. 2025 hat mir gezeigt, was passiert, wenn man Dinge bewusst anders angeht. Wenn Menschen wirklich im Mittelpunkt stehen. Wie viel möglich ist, wenn man an das Gute glaubt. Wenn Werte und Klarheit eine Organisation stabilisieren – und man nicht im Dauer-Change-Stress gefangen bleibt.

Im Zwischenbericht vom August schrieb ich bereits, dass Ruhe eingekehrt ist. Nun, am Jahresende, passt für mich nur ein Satz:

Mission accomplished.

2025 hat mir viel gegeben – und viel von mir verlangt. Ich habe Aufgaben elegant gelöst und bin zufrieden mit mir.

Für mich als Mensch

Die sichtbarste Veränderung 2025: Ich brauche jetzt eine Brille, um Dinge in der Nähe scharf zu sehen. Immerhin: Sie ist ein Statement – und steht mir.

Das Jahr hat mir sehr klar gezeigt, was ich will und was nicht mehr. Es hat mich dazu gebracht, täglich mein bestes Ich zu zeigen – und ehrlich hinzuschauen, was nicht mehr dazugehört. Das hat zu einigen Abschieden geführt. Verhaltensweisen, Muster, Erwartungen, die nicht mehr zu mir passen: Ich habe sie losgelassen.

Sehr viel Freude hat mir auch der „Drag Queen for a Day“ Pilot-Workshop mit Betty Business gemacht. Wer sich einmal bewusst einem neuen „Ich“ stellen will, kann das dort in sicherem Rahmen tun – überraschend, lustig, lehrreich.

Neben dem Abschied gab es auch Neues, das dieses Jahr in mein Leben getreten ist. Ich lasse Veränderungen zu, höre auf mich und gebe neuen Facetten Raum. Konventionen interessieren mich je älter ich werde, desto weniger. Und wie so oft: Sobald der „Click-Moment“ kommt, wird vieles plötzlich ganz einfach.

Für mein Unternehmen

Wie jedes Jahr gab es einen Zwischenbericht. Das Motto: Mission accomplished. Dasselbe gilt für den Jahresrückblick.

Besonders gefreut hat mich:

  • Bei einem Kunden haben wir 43 kritische Problemstellen identifiziert, vernetzt und konsequent bearbeitet. Am Ende des Jahres sind noch sieben Punkte offen – zwei davon neu. So geht Veränderung: strukturiert, nachhaltig, wirksam.
  • Wir haben Lösungen für Menschen gefunden. Entwicklung ermöglicht. Kulturarbeit geleistet.
  • Ich habe gelernt, dass unsere Methode zur Strategieentwicklung auch im kleinen Rahmen hervorragend funktioniert.
  • Wir haben gezeigt, dass Kultur und Emotionen besser wirken als jedes Strategiepapier.
  • Mehrere Kunden durfte ich bei Zertifizierungen begleiten. Das Jahresmotto dort: „Reduce to the max. Deliver the max.“
  • Und ja – Emotionen machen vieles leichter und wirkungsvoller.

Für meine Hobbies

2025 war ein wunderbares Motorradjahr – über 4000 km sprechen für sich.

Auch technisch war viel los: Die Glasfaser kam im Februar tatsächlich an. Das Heimnetzwerk läuft nun auf 10 GBit. Vieles wurde ausgemistet und vereinfacht: Proxmox statt VMWare, Ansible und Terraform statt Handarbeit. Weniger Komplexität, mehr Automatisierung. Nur bei der Active-Directory-Umstellung ist weiterhin Handwerk gefragt.

Mein „Sequel to Death March Project“ Buch umfasst inzwischen 177 Seiten und befindet sich in der Finalisierung.
Noch keine News zu Filmstudio, Podcastserie oder Krimi – aber an mehreren Ideen arbeite ich.

Und ich bin gut unterwegs, dieses Jahr 5 Millionen Schritte zu schaffen (am Ende waren es 5’048’308). Überraschend, wenn man den Eintrag von vor 10 Jahren betrachtet.

Für die Umwelt

Liebe Umwelt, danke, dass du 2025 meistens freundlich zu mir warst. Dass du mir gezeigt hast, wie wertvoll Abschiede sind – weil sie immer Raum für Neues schaffen. Und danke an all die Menschen, die mir mit kleinen Nudges geholfen haben, meinen Weg zu gehen.

Zum Schluss

Liebes 2025, danke, dass ich mir beweisen konnte, dass meine Learnings richtig sind – und mir gut tun. 2025 war ein Jahr der Klarheit – und ich nehme viel davon mit ins nächste. Und ein Dankeschön an alle, die mich in diesem Jahr begleitet haben.